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Rückblick

Dezember 2011

Die 13. Vorstellung unserer Kabarettgruppe ist nun auch nach 5 Veranstaltungen im Wichern Haus leider schon vorbei. Junge, wie alte Kabarettfans kamen zu den Vorstellungen und unsere Sorge, dass das Haus nicht voll wird, weil ja Herbstferien waren, hat sich nicht bestätigt. Wie voll wäre es erst geworden, wenn die Herbsturlauber auch noch gekommen wären…nicht auszudenken…!
Die Frauen im Bistro und Fabian, der uns mit der Technik wieder gut bedient hat, hatten reichlich zu tun und verbreiteten für die Gäste eine angenehme Atmosphäre.
Eine gute Grundlage für uns mit unserem Programm „Nackte Tatsachen oder Platzordnung“ die Gäste zu unterhalten.
Durch die Szenen führte wie immer, Mutter Gertrud mit Ihren Gästen.
Die Holländerin „Trudje Carell“ mit Ihrer guten Laune, die Mutter Gertrud mit „geschmuggelten“ Kaffee versorgt,  die Feuerwehrfrau „Mechthild Lötte“, die die Zuschauer und die Räumlichkeiten schon bei Ihrem Gang durch das Publikum auf Brandschutzkenntnisse überprüft, die Nudistin „Beate Usedom“, die Mutter Gertrud fast von der Nacktheit überzeugt, die Biologielehrerin „Dr. Viola Grauganz“, die im Publikum neue Mitglieder für den BUND werben will und Mitstreiter für ihre „Samen-Guerilla“ sucht und zum Schluss die altbekannte Oma „Hedwig Schneider Lützgendorf, die Ihrer Tochter Gertrud einmal wieder klar macht, dass „SIE“ das Sagen hat.
Wie immer mit den brandaktuellen Themen, die jedermann angehen, brachte Mutter Gertrud mit ihren Gästen vom Campingplatz mal wieder so manches auf den Punkt. Als neue Campingplatzbesitzer des „Emscherblicks“ war Gertrud stark gefordert. Sie immer präsent, ihr Mann Lothar nur als fiktive Person im Hintergrund.
Kleine Begebenheiten entwickeln sich schnell zu aktuellen Weltproblemen. Die Finanzkrise, der Umweltschutz, Brandschutz, Solarenergie und vieles mehr.
Die Platzordnung wurde noch nicht fertiggestellt, denn da hat dann Oma „Hedwig Schneider Lützgendorf“ auch noch ein Wörtchen mitzureden.
Am spannendsten waren dann die kleinen Pannen, so wie das Keyboard aus einem Rock Pop einen Samba machte und das Abschiedslied erst nach einer Unterbrechung im „gemeinsamen“ Rhythmus gesungen wurde.
Oder wenn dann mal ein Mikro ausfällt - die eine stört‘s, die andere merkt es gar nicht.
Die Rückmeldungen waren wieder nett, darüber freuen wir uns natürlich, deshalb heißt es im nächsten Herbst wieder „GuckMalNach“ im Wichern Haus.

Die Termine stehen schon fest und neue Ideen kreisen schon in den Köpfen der beiden Drehbuchautorinnen Ute und Gudrun.

 

November 2010

Mit 5 Vorstellungen vor ausverkauftem Haus, trafen Mutter Gertrud und ihre Gäste mal wieder ins Schwarze. Hinter dem Titel“ Alles Schiebung oder trifft ins Schwarze“ verbargen sich so manche aktuelle Themen.
Im Gespräch mit „Feinkost Funny“, „Uta Seeler“ der Trainerfrau aus dem Kindergarten, der alt bekannten „Frommen Helene, der Afrikanerin „Johanna von Windhuck“ und natürlich Oma „Hedwig Schneider Lützgendorf", wurde nichts ausgelassen, was nicht auch die Zuschauer bewegt. Der lange kalte Winter mit seinen Tücken, die Gentechnik, die Ölkatastrophe, die Euphorie der Fußball Weltmeisterschaft, Doppelbelegung auf dem Friedhof, der Kampf gegen Hunger und Gewalt und eben der normale tägliche Wahnsinn, alles fand seinen Platz.
Durch ihre einmalige Art, die Zuschauer in ihren Bann zu ziehen, brachten die beiden Darstellerinnen neben den nachdenklichen Momenten die Zuschauer herzhaft zum Lachen und ernteten viel Applaus.
Mit den Liedern, begleitet durch Keyboard und Gitarre, die die einzelnen Szenen noch einmal wiederspiegelten, wurde das Programm aufgelockert und regte so manchen Zuschauer zum mitklatschen, mitsummen, oder auch mitsingen an.
In diesem Jahr sind uns unsere Fans wieder treu geblieben und haben bestimmt auch alle einen Platz bekommen, denn das hatten wir ja versprochen.

Nun haben wir schon das 2. Jahr in neuer Besetzung gespielt und es hat wunderbar geklappt.
Wie bei einem alten Ehepaar funktioniert alles auf Zuruf, oder oft reicht schon ein Blick und die Vorstellung läuft.
Angela hat sich super in die Maske eingearbeitet, Michael hat sich damit abgefunden, dass er der einzige Mann in der Gruppe ist.

So kann es weitergehen. Auch wenn es neben dem Arbeitsalltag manchmal stressig wird, der Spaß am Kabarett und an der Musik siegt immer wieder und daher freuen wir uns schon jetzt auf das nächste Programm.


Wir bedanken uns für die Treue und bei allen neuen Fans mit der Zusage, dass wir im Herbst 2011 wieder im Wichern Haus mit einem neuen Programm die neuen Ereignisse aufarbeiten werden. Als Erinnerung haben wir ein paar Bilder in unsere Fotogalerie eingefügt.
Wir wünschen allen einen schönen Jahresausklang und alles Gute für das Jahr 2011.

 

Juli 2009

Nach 10 Jahren „Kabarett Guck Mal“ von 1997-2007, beginnt für uns, das sind Ute Zäske und Gudrun Zillmer als Darstellerinnen, Angela Panico für die Organisation, Bärbel Gube als Musikerin und Anne Keimer, die Frau für alle Fälle, ein neuer Abschnitt in der Kabarettwelt.
Nachdem unsere Regisseurin, Seelentrösterin und Maskenbildnerin Hanni Csösz ausgeschieden ist, mussten wir die Karten neu mischen.
Angela Panico, die bisher für die Organisation verantwortlich war, wird sich nun auch mit der Maske „anfreunden“.
Auf Wunsch unseres Publikums haben wir die Musik verstärkt und werden unterstützt von Michael Gube mit der Gitarre.
Der Inhalt unserer Vorstellungen „wächst“ im Laufe des Jahres aus dem zum Teil selbst Erlebten und den Geschehnissen um uns herum, egal, ob Politik, Kirche, Familie….
Einmal im Jahr wird in 4 Vorstellungen alles verarbeitet.
Das Drehbuch wird weiterhin von den beiden Schauspielerinnen
geschrieben.
Wir sind selbst gespannt auf unseren „neuen“ Start als „Kabarett Guck Mal nach“ und hoffen, unsere Fans bleiben uns treu.
Das Wichernhaus ist mittlerweile zu unserem Lieblingsauftrittsort geworden.
Im Herbst heißt es dann wieder, Vorhang auf…